Bei der Planung von Projekten des Hochwasserschutzes ist zu berücksichtigen, dass die Maßnahmen nicht dazu führen dürfen, weitere Überschwemmungsgebiete zu bebauen. Diese sollen als Retentionsräume erhalten bleiben. Deiche und Hochwasserschutzmauern werden nur gebaut, soweit es im überwiegenden öffentlichen Interesse erforderlich ist. Die Bemessung dieser Hochwasserschutzanlagen erfolgt immer für die Randbedingungen des Einzelfalles und orientiert sich am Hochwasserschadenspotenzial und der gefährdeten Bevölkerung. Weitere Voraussetzung ist die wirtschaftliche Vertretbarkeit.

Die SGD Nord ist als Obere Wasserbehörde z.B. für den Gewässerausbau bei Gewässern erster und zweiter Ordnung zuständig. Gewässerausbau in diesem Sinne ist die Herstellung eines ordnungsgemäßen Zustands für den notwendigen Wasserabfluss. Die grundlegenden Maßnahmenprogramme und Bewirtschaftungspläne werden dazu von der SGD Nord erstellt und koordiniert. Allerdings können die Maßnahmen und Projekte für den Gewässerausbau unter Federführung der SGD Nord nicht alle Handlungsbereiche des Hochwasserrisikomanagements vollständig abdecken, sondern müssen unter Beachtung von Zuständigkeitsregelungen durch Maßnahmen von Kreisen, Städten und Gemeinden ergänzt werden. Vorgaben gibt es sowohl in wasserrechtlicher als auch in baurechtlicher Hinsicht. Weitergehende Hochwasservorsorge ist aber auch Aufgabe jedes einzelnen potenziell „Betroffenen“.

Abgeschlossene Projekte

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Projekte im Verfahren

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Studien zum Hochwasserschutz

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