Wussten Sie schon, dass im Bereich der SGD Nord über 3000 Röntgeneinrichtungen betrieben werden?

Röntgeneinrichtungen werden in der Medizin zur Aufnahme- und Durchleuchtung, als Therapiegeräte oder als Computertomographen genutzt. Im Bereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord sind rund 3000 Geräte im Einsatz. Zudem werden Röntgeneinrichtungen für technische Zwecke wie Materialprüfungen oder als Messeinrichtungen eingesetzt. Davon werden im Bereich der SGD Nord rund 350 Stück betrieben.

Der Aufbau und Betrieb dieser speziellen Anlagen muss bei der SGD Nord angezeigt, beziehungsweise genehmigt werden. Im vergangenen Jahr führte die SGD Nord rund 70 Genehmigungsverfahren und 280 Anzeigeverfahren für Neuanlagen oder für Änderungen, die den Strahlenschutz beeinflussen können, durch. Zum sicheren Betrieb der Geräte, werden technische und personelle Voraussetzungen geprüft. Das trägt zum Schutz der Menschen bei, die mit den Röntgeneinrichtungen in Kontakt kommen.

Alle Geräte müssen vor der Inbetriebnahme, danach alle fünf Jahre, von einem Sachverständigen überprüft werden. Zudem müssen im Strahlenschutz fachkundige Personen nachgewiesen werden. Die Bescheinigungen der Fachkunden erfolgen im medizinischen Bereich durch die Landesärzte- oder durch die Bezirksärztekammern. Im technischen Bereich ist die SGD Nord zuständig.

Auch für die Überwachung der Strahlenschutzvorschriften während des Betriebes der Anlagen ist die SGD Nord verantwortlich. Dazu werden regelmäßige, auch unangemeldete Kontrollen durchgeführt.

Weitere Infos unter www.sgdnord.rlp.de