SGD Nord sorgt für sicheres Feuerwerk

An diesem Wochenende lockt wieder das allseits beliebte Sommerfeuerwerk „Rhein in Flammen“. Großfeuerwerke müssen im Vorfeld bei der SGD Nord angezeigt werden.

Dazu gehört die Vorlage eines genauen Lageplanes mit der Kennzeichnung des Schutzabstandes. Durch die detaillierten Angaben erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SGD Nord wichtige Informationen sowie die Möglichkeit, die Abbrennorte aufzusuchen. Dabei wird geprüft, ob die Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten, die Anwohner und die Besucher ausreichend sind. Denn der Schutzabstand vom Abbrennort ist abhängig von den verwendeten pyrotechnischen Produkten und Effekten. So ist für das Abschlussfeuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein beispielsweise ein Schutzabstand von bis zu 320 Metern notwendig. Dafür wird in dieser Zeit die Bundesstraße 42 gesperrt und eine Schutzzone von 145 Metern auf dem Rhein eingerichtet.

Die SGD Nord überprüft zudem, wer das Feuerwerk abbrennt. Aus Sicherheitsgründen ist dies nur speziell ausgebildeten Personen erlaubt. So muss der Feuerwerker erforderliche Kenntnisse durch Fachkundelehrgänge belegen. Sein Wissen hinsichtlich technischer Neuerungen, Fortschritte und Vorschriften muss er im regelmäßigen Abstand von fünf Jahren nachweisbar auffrischen.

Im letzten Jahr hat die SGD Nord rund 900 Anzeigen zu Großfeuerwerken bearbeitet. Neben der SGD Nord sorgen viele Beteiligte wie Kommunen, Polizeidienststellen, Straßenverwaltung, Deutsche Bahn, Schifffahrtsdirektion des Bundes und Feuerwehren für die Sicherheit bei „Rhein in Flammen“.

Weitere Infos unter www.sgdnord.rlp.de