SGD Nord unterstützt Umweltbildung in Naturparks

Die rheinland-pfälzischen Naturparks werden vom Land finanziell unterstützt. Rund 800.000 Euro fließen jährlich etwa in Projekte in den sieben Naturparks im Zuständigkeitsgebiet der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord. Um das Handlungsprogramm des Natur- und Geoparks Vulkaneifel umzusetzen, stehen in diesem Jahr zum Beispiel rund 130.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld investiert man auch in die Umweltbildung.

Denn mit den finanziellen Mitteln sollen die Kooperation mit Kitas und Schulen sowie die Arbeit der Naturparkgästeführer gefördert werden. Außerdem wird so der Druck von Prospektmaterial (zum Beispiel Infobroschüren), Flyern und Veranstaltungskalendern finanziert. Im Natur- und Geopark zählen die Umweltbildung und die Bereitstellung von Informationen zu Natur und Landschaft für Bewohner und Gäste zu den Kernaufgaben. 

Mit dem Konzept „Umweltbildung von Anfang an“ etwa will man die Naturkompetenz der Bevölkerung schon im Kindesalter stärken, indem man Schulungen und Projektarbeit an Schulen und Kitas anbietet. Dieses Verständnis für die Natur und Umwelt der eigenen Region soll dann später zu einem nachhaltigen Handeln befähigen. „Bereits in unserem 2013 beschlossenen Masterplan für den Natur- und Geoparks Vulkaneifel haben wir der Umweltbildung einen breiten Raum beigemessen und als eines unserer Oberziele formuliert“, so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.

„Durch die von der SGD Nord zugewiesenen Landesmittel kann der Natur- und Geopark einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Menschen die Natur zu schätzen und schützen wissen, und lernen, im Einklang mit ihr zu leben“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, der Präsident der SGD Nord.