Image der Region muss geschärft werden – Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. in Andernach-Namedy

Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. setzt sich für die Identifizierung der Region als Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein ein. Das Konzept der Regiopolregion (Idee, Zielsetzungen, Strategie, Strukturen, Handlungsinstrumente) ist der richtige Weg, die aktuellen und künftigen Herausforderungen als Chancen für die Region zu nutzen – für Menschen, Unternehmen und Gebietskörperschaften.

Bereits 2020 hatte die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. eine Umfrage zur „Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein“ durch die entra Regionalentwicklung GmbH beauftragt. Dazu wurden ausgewählte Experten und Mitgliedsunternehmen der Initiative mit dem Ziel befragt, deren konkrete Einschätzungen zum Thema Regiopolregion und den damit verbundenen Aufgaben der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zu erhalten. Im Ergebnis sahen die Befragten in der Initiative den Treiber und Vernetzer bei der Etablierung einer Regiopolregion. „Das hat uns besonders bestätigt, da wir das Thema der Regiopolregion schon frühzeitig gesetzt und in den regionalen Dialog eingebracht haben“, bekräftigte Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein in seinem Jahresbericht. Auch die stellvertretenden Vorsitzenden, Wolfgang Treis, Michael Becher, Prof. Ralf Haderlein wollen erreichen, dass sich möglichst viele Menschen damit identifizieren. Das Konzept der Regiopolregion ist aus Sicht der Initiative der richtige Weg, die Stärken der gesamten Region zu bündeln, Strukturen zu vereinfachen und über Stadt-, Verbandsgemeinde- und Kreisgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten.

In seinem Jahresbericht informierte Assenmacher, dass die Initiative neben ihrem Magazin „schauR(h)ein“ auch den Event-Guide der Region herausgegeben hat. Auf diese Weise setzt sie erneut ein Zeichen für die Kultur und die Kulturschaffenden der Region.

Auch dem Fachkräftemangel will die Initiative weiter entgegenwirken. Deshalb wird sie im zweiten Jahr den Ausbildungs- und Betriebe-Guide herausgeben. Die „jobzzone“, so der Titel, zeigt, welche Unternehmen Auszubildende einstellen und wie vielfältig die Auswahl an Ausbildungsberufen ist. Durch die „jobzzone“ wird den Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit gegeben, gezielt analog und digital um die Jugendlichen zu werben und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Der Guide wird kostenlos an die Schülerinnen und Schüler verteilt, die im nächsten Jahr die Schule verlassen. Die erste Ausgabe erreichte eine Auflage von 7.000 Exemplaren. Neu ist, dass das Angebot auch den Kreis Ahrweiler umfassen wird. Wer seinen Betrieb noch in der „jobzzone“ vorstellen möchte, kann sich bei der Geschäftsstelle der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. melden.

Zur Mitgliederversammlung war zudem Nicolas Junglas geladen, um den Mitgliedern das Mühlensteinrevier RheinEifel vorzustellen. Die kommunale Arbeitsgemeinschaft, die sich aus Vertretern der Städte Mendig, Mayen und Andernach, den Verbandsgemeinden Mendig und Vordereifel, den Ortsgemeinden Ettringen und Kottenheim sowie dem Landkreis Mayen-Koblenz zusammen setzt, hat mit Unterstützung des Landes einen UNESCO-Welterbeantrag gestellt, der das Mühlsteinrevier RheinEifel betrifft. Die Einzigartigkeit, die ein Welterbe auszeichnen muss, lässt sich über den Mühlstein als ein zentrales Kulturgut agrarischer Gesellschaften begründen und so wird sich das Revier daher in der bisher noch unterrepräsentierten Kategorie der UNESCO-Industriedenkmäler bewerben.

Darüber hinaus standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung bestätigte den bisherigen Vorstand erneut in seinem Amt. Notar Hans-Jörg Assenmacher wurde erneut zum 1. Vorsitzenden und Wolfgang Treis, Präsident der SGD Nord, neben Michael Becher, Vorstand regionale Entwicklungsgesellschaft Betzdorf und Prof. Dr. Haderlein, Leiter des Zentrums für Fernstudien im Hochschulverbund und Studiengangsleiter für den Bereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz, zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auch Uwe Hüser, Staatssekretär und SGD-Nord-Präsident a. D., wird weiterhin den Vorstand als Besitzender unterstützen.

Auf eigenen Wunsch hat Achim Hütten, Oberbürgermeister der Stadt Andernach seinen Vorsitz im Beirat zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende Hans-Jörg Assenmacher dankte ihm für sein langjähriges, sieben Jahre andauerndes, großes Engagement für die Region Koblenz-Mittelrhein und bescheinigte ihm, einen wichtigen Beitrag für die Region geleistet zu haben. „Dafür gebührt Achim Hütten Dank und Anerkennung. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. wird mit ihrem gesamten Team und mit aller Kraft daran arbeiten, das Profil der Region Koblenz-Mittelrhein zu schärfen“, sagte Hans-Jörg Assenmacher.

Weitere Infos unter https://region-koblenz-mittelrhein.de/

Weitere Infos zum Mühlensteinrevier unter https://www.muehlsteinrevier.de/