Die Industrieemissionsrichtlinie 2010/75/EU, „Industrial Emissions Directive (IED)“, ist eine EU-Richtlinie mit Regelungen zur Genehmigung, zum Betrieb und zur Stilllegung von Industrieanlagen in der Europäischen Union. Die Richtlinie verfolgt das Ziel, die Umweltverschmutzung durch Industrieanlagen durch eine integrierte Genehmigung unter Beachtung aller Ausbreitungspfade (Luft, Boden, Wasser, Abfall) zu vermeiden oder so weit wie möglich zu vermindern. Dafür müssen Industrieanlagen mit der besten verfügbaren Technik (BVT) arbeiten, die in den BVT-Merkblättern der EU-Kommission beschrieben sind.

 

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Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat als obere Wasserbehörde das Verfahren zur Festsetzung des Wasserschutzgebiets „Stollen Fachbach“ eröffnet, um dieses bedeutende Wasservorkommen zu schützen. Der Entwurf der Rechtsverordnung sowie die Planunterlagen werden derzeit bei der Verbandsgemeinde Bad Ems, der Stadt Lahnstein sowie der Stadt Koblenz öffentlich ausgelegt. Zusätzlich veranstaltet die SGD Nord am 25.06.2018 einen Informationstag in Bad Ems, um Fragen rund um das Wasserschutzgebiet zu beantworten.

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Pünktlich zur Orchideenblüte hat sich die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord gemeinsam mit Vertretern der Kreisverwaltung Trier-Saarburg und der Naturschutzverbände „Naturschutzbund Deutschland e.V.“ (NABU) und „Bund für Umwelt und Naturschutz e.V.“ (BUND) ein Bild von der Biotoppflege im Naturschutzgebiet „Perfeist bei Wasserliesch“ gemacht. Die Pflegemaßnahme ist ein gelungenes Beispiel für den Einsatz im ehrenamtlichen Naturschutz. Bereits seit über zehn Jahren pflegen die Kreisgruppe Trier-Saarburg des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und verschiedene Firmen mit Unterstützung der Gemeinde Wasserliesch die orchideenreichen Kalkmagerrasen im Auftrag der SGD Nord.

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Wiesenpieper, Braunkehlchen und andere Wiesenbrüter sind in ihrem landesweit wichtigsten Brutgebiet im Westerwald vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund stellt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in der dritten Auflage ihrer Veranstaltungsreihe „Verwaltung trifft Wissenschaft“ die Frage: „Kann das Aussterben der Wiesenbrüter im Westerwald verhindert werden?“. „Der Nachmittag steht im Zeichen des Dialogs zwischen Wissenschaft, Naturschutz und Landwirtschaft“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord. „Die GNOR hat den Hinweis auf die Gefährdung der Lebensräume der Rote-Listen-Arten Braunkehlchen und Wiesenpieper im Westerwald gegeben. Gemeinsam haben wir daraufhin ein Handlungskonzept für das Projekt des Umweltministeriums zum Wiesenbrüterschutz im Westerwald erarbeitet“.

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Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ist als Obere Wasserbehörde für die effiziente Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im rheinland-pfälzischen Teil der Bearbeitungsgebiete Mosel-Saar, Mittelrhein und Niederrhein verantwortlich. Aktuell tagte der von der SGD Nord ins Leben gerufene, regionale Beirat Mosel – Saar auf der MS Burgund.

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Im Auftrag der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord beginnen in dieser Woche die Bauarbeiten zur naturnahen Umgestaltung der Wehranlage an der Straße „Am Wehr“ in Meisenheim. Im kommenden Vierteljahr soll das vorhandene Glanwehr in eine gewässerökologisch verträgliche naturnahe Sohlengleite umgestaltet werden. Die Gesamtkosten für die Herstellung der durchlässigen Blocksteinrampe mit flachem Gefälle sind mit 570.000 € veranschlagt.

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Am Moselufer hinter dem Nordbad in Trier rollen die Bagger an, denn dort soll das Moselufer in den nächsten Monaten eine ökologische Aufwertung erfahren. Die Stadt Trier hat die Maßnahme „Integrierte Flusslandschaftsentwicklung - Landschaftsnetz Mosel“ im Zuge des MORO-Projektes entwickelt. Die Moselvorlandgestaltung ist damit Teil der grenzüberschreitenden Raumentwicklung an der Obermosel.

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Auf Fahrgastschiffen fallen Abfälle an, insbesondere häusliche Abwässer und Hausmüll. Für die häuslichen Abwässer sieht das Abfallübereinkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Königreich Belgien, der Französischen Republik, dem Großherzogtum Luxemburg, dem Königreich der Niederlande und der Schweizerischen Eidgenossenschaft Sonderregelungen vor.

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Umgestürzte Bäume sind angesichts der zurzeit häufig tobenden starken Sommergewitter keine Seltenheit. Sind diese jedoch das Zuhause äußerst seltener Insekten, ergibt sich eine ganz besondere Situation. So geschehen bei der Mitte Mai im Wiedtal auf die Straße zum Forsthaus Friedrichsthal gestürzten, etwa 230jährigen Stieleiche. Diese ist eine der wenigen alten Bäume, in denen äußerst seltene Insekten leben. Wie die extrem seltene, europaweit prioritär geschützte Käferart Eremit, die es in Rheinland-Pfalz nur noch an vier Stellen gibt. Innerhalb von nur zwei Tagen hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Naturschutzbehörde zusammen mit dem Förster vor Ort, Torsten Loose, und Biotopbetreuer Günter Hahn die naturschutzfachliche Rettungsaktion sowie deren Finanzierung gestemmt.

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